Der Countdown läuft: Unserer S24-Challenge-Teilnehmerin erzählt von ihrer sportlichen Reise zum Halbmarathon

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Liebe Sportler und alle, die es noch werden wollen! Seit knapp 9 Wochen bin ich bei der S24-Challenge dabei und ich kann euch sagen, es hat sich einiges getan.

Insgesamt sind es gerade einmal 14 Wochen Vorbereitung auf den Halbmarathon, was wirklich nicht viel ist. Seit meinem ersten Treffen mit meinem Personal Trainer Chris Paur bin ich 261 km gelaufen. Dabei haben sich die Einheiten sowohl in Bezug auf Intensität, als auch auf Distanz mehr und mehr gesteigert. Mein Trainer gibt mir ordentlich Gas – aber zurecht, denn das brauche ich auch.

Nachdem ich in der Vergangenheit oft Probleme mit meinem Knie hatte, legt Chris ein besonderes Augenmerk auf das Wohlergehen meines Knies. Wir machen daher viele Übungen zur Stabilisierung und ich habe meinen Laufstil dahingehend geändert, dass diese Körperpartie möglichst entlastet wird.

Vor der S24-Challenge konnte ich mir nicht richtig vorstellen, wie es mit einem Personal Trainer ist. Ich gebe zu, ich habe Leute eher belächelt, die eine professionelle Hilfe herangezogen haben. Ich hielt sowas einfach für überbewertet. Inzwischen habe ich jedoch die Vorteile erkannt. Es macht definitiv Sinn sich einen Trainer zu suchen, der sich Zeit nimmt, das Training persönlich gestaltet und auf individuelle Stärken und Schwächen eingeht.

Der Trainingsplan und Lieblings-Workout

Vor der S24-Challenge habe ich ohne Plan trainiert. Ich bin einfach drauf losgelaufen. Chris hat mir einen genau auf mich abgestimmten Trainingsplan gemacht, der es in sich hat.

Meine 4 wöchentlichen Lauf-Workouts bestehen jetzt aus:

  • Einem längeren Lauf bei einer niedrigen Pulsfrequenz
  • Einem weniger langen Lauf bei einer höheren Frequenz
  • Einem Intervalltraining
  • Einem Fahrtspiel (erkläre ich gleich)

Die Zeit und Intensität steigert sich bei den einzelnen Einheiten von Woche zu Woche. Mein längster Lauf im Training dauert 2 Stunden. Bei einem niedrigen Pulsniveau, das mir genau von Chris vorgegeben wird, trainiere ich meine Grundlagenausdauer. Am Anfang des Trainings haben wir einen Laktattest gemacht und deswegen weiß er auch genau was er mir zumuten kann.

Das Intervalltraining verlangt mir schon einiges ab. Es ist brutal anstrengend, aber es bring einen auch weiter. Da heißt es einfach durchbeißen!

Mein Lieblings-Workout ist das Fahrtspiel. Es ist dem Intervalltraining recht ähnlich, nur dass man sich selbst die Intervalle einteilen kann. Man läuft bewusst unregelmäßig schnell und weit und spielt somit mit dem Puls. Ich suche mir immer Wegpunkte wie einen gewissen Baum, ein Haus in einer bestimmten Entfernung oder etwas ähnlich Markantes. Bis zu meinem gewählten Punkt laufe ich schnell, wobei der Puls schon auf knapp 180 sein darf. Danach gibt es eine Regenerationsphase von ein paar hundert Metern, bis der nächste Punkt kommt, den ich mir aussuche.

Vergrößern

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Bei so einer Aussicht läuft es sich besonders gut.

Andrea B.

Letztens war ich für nicht ganz eine Woche in Sevilla auf Urlaub und ich muss gestehen, dass ich eine Einheit komplett ausgelassen habe. Es war einfach zu heiß. Den Rest der „Hausübung“ habe ich aber brav durchgezogen und es hat mir auch echt Spaß gemacht. Zu Hause läuft man ja eher immer dieselben Strecken und im Urlaub sieht man dann mal was anderes entlang der Strecke. Ich finde es sogar eine gute Alternative zum Touri-Bus. Man sieht viel und ist schneller unterwegs als zu Fuß.

Motivation und Ernährung

Eine Frage die mir oft gestellt wird ist, wie ich mich jeden Tag motiviere. Das ist ganz einfach, ich habe den Halbmarathon klar vor Augen und es ist ohnehin nicht viel Zeit bis dahin. Das Einzige, was meine Motivation schwächt ist, wenn mein Körper nicht das macht, was ich will. Ich bin sehr ungeduldig und streng mit mir selbst und es nervt mich, wenn z.B. mein Schienbeinmuskel so stark verkrampft, dass ich die Trainingseinheit abbrechen muss. Dann muss Chris mich aufpäppeln und mir gut zureden. Er zeigt mir dann Dehnungsübungen, die mir helfen, dem Krampf entgegenzuwirken. So kleine Rückschläge machen mich aber nur noch ehrgeiziger, weil ich mir selbst dann beweisen will, dass ich es schaffen kann.

Am Anfang des gemeinsamen Trainings hat Chris zu mir gesagt: „Du wirst im Juli so fit sein wie noch nie zuvor in deinem Leben“. Ich habe ihm das als Versprechen abgenommen und merke jetzt schon, dass er es nicht mehr brechen kann. Schon nach so einer kurzen Zeit merke ich, wie sich mein Körper und meine Fitness verändern. Ich fühle mich im Ganzen fitter, merke, wie gewissen Muskelpartien stärker werden und das pusht mich dann nochmal weiter.

Ein Nebeneffekt ist, dass ich ständig Hunger habe. Muskeln brauchen bekannterweise mehr Energie, die man ihnen auch geben muss. Das mache ich einerseits mit gesundem Essen, das optimalerweise sehr proteinreich ist. Andererseits habe ich vom unglaublich herzlichen Team vom VITA ZEN in Grödig zusätzliche Power-Booster in Form von Nahrungsergänzungsmitteln bekommen. Ich wurde vom Expertenteam des VITA ZEN genau unter die Lupe genommen: hatte Gespräche mit Ärzten, mir wurde Blut abgenommen und verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, was meinem Köper fehlt. Zu Beginn war ich eher skeptisch, aber ich fühle mich dort wirklich sehr gut aufgeboben, da das Team wirklich Ahnung von dem hat, was sie machen. Im Vitalzentrum Grödig versucht das Team von Ärzten und Therapeuten wirklich individuell auf den Menschen einzugehen und durch Gespräche die perfekte Lösung für jeden Einzelnen zu finden.

Wenn ich so nach vorne schaue auf die – oh Gott nur noch – verbleibenden 5 Wochen, kitzelt es mich schon vor Vorfreude in den Zehen und ich kann es kaum erwarten, am 22 Juli ins Ziel einzulaufen. Ich muss jetzt dann auch los – meine Laufschuhe beschweren sich schon, weil sie heute noch keinen Auslauf hatten. 😊

In diesem Sinne, keep on running!

Eure Andrea

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