Ein Blick hinter die Kulissen – Lehre bei IKEA

Recep ist seit 3 Jahren bei IKEA Salzburg und hat erst kürzlich seine Lehre zum Betriebslogistikkaufmann erfolgreich abgeschlossen. Er führt uns hinter die Kulissen des beliebten Einrichtungshauses und erzählt uns, warum er mit Billy, Kallax und Ivar seine Freizeit verbringt.

Reges Treiben herrscht im Lagerraum von IKEA Salzburg, denn das Wetter wird herbstlich und so zieht es die Salzburger in das beliebte Einrichtungshaus. Zwischen Wohnaccessoires, Stapler, Paletten und Matratzen, treffen wir auf Recep.

Wie läuft es bei euch in der Logistik genau ab?

Recep: Die Waren, die mit den Lkws kommen, werden mittlerweile automatisch bestellt. Je nachdem welches Produkt von den Kunden gerade viel gekauft wird, geht eine Bestellung raus um den Bestand wieder aufzufüllen. Wir lagern nicht viel, sondern die Waren kommen eigentlich sofort in ein Verkaufsfach, wo die Kunden ihre Produkte selbst mitnehmen. Einige Paletten lagern natürlich auch im Lager, dass falls mal keine Lieferung kommt, die Produkte nachgefüllt werden können.

Hast du dich damals ausschließlich bei IKEA beworben?

Recep: Ich habe relativ viele Bewerbungen geschrieben aber das Problem war, dass zu dieser Zeit nicht viele Unternehmen Lehrlinge eingestellt haben weil es quasi mitten im Lehrjahr war. Ich wurde dann aufgefordert mich erst in ein paar Monaten wieder zu bewerben aber das war mir dann doch zu lang.

Wenn du an das Bewerbungsverfahren bei IKEA zurückdenkst, woran kannst du dich noch erinnern?

Recep: Auf meine Bewerbung hin wurde ich zu einer Vorstellungsrunde eingeladen. Wir mussten dann in der Gruppe kleine Tests bewältigen. Als ich dann die Zusage bekomme habe, wurde mit den Freunden erstmal gefeiert.

War es schon immer dein Wunsch Betriebslogistikkaufmann zu werden?

Recep: Eigentlich wollte ich KFZ-Techniker werden aber daraus ist nichts geworden. Ich habe es dann kurzzeitig auch als Maurer versucht, doch da habe ich schnell herausgefunden, dass dies nicht das Richtige für mich ist. Dann habe ich mich nach anderen Lehrplätzen umgesehen und  bin dann auf IKEA gekommen.

Wie ist die Lehrzeit bei IKEA aufgebaut?

Recep: Jedes Jahr ist man 2 – 2,5 Monate in der Berufsschule. Im ersten und zweiten Lehrjahr war ich abwechselnd in der Logistik und im Verkauf. Ich habe so viel gelernt, durfte in verschiedene Bereiche schnuppern und wurde von den Vorgesetzten gefördert. Wenn du etwas lernen möchtest und wissensbegierig bist, dann wird das bei IKEA wahrgenommen und sie investieren in dich.

Vergrößern

IMG_20180905_141430
Recep hat die Lehre bei IKEA erfolgreich abgeschlossen und möchte nach dem Zivildienst unbedingt zurück. Sein Motto: Wenn du es wirklich willst, kannst du alles schaffen.

Andrea Dockter

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Recep: Es hängt stark davon ab in welcher Schicht man beginnt. Morgens steht die Warenannahme an, dann Lagerplatzkontrollen. Wenn Fragen von den Verkäufern kommen überprüfen wir Bestellungen und Lieferungen, wir übernehmen die Regalbefüllung damit die Kunden die Produkte gleich mit nach Hause nehmen können und so weiter. Es ist zum Teil eine körperlich sehr anstrengende Tätigkeit. Das System kann viel und ist bei IKEA ziemlich perfektioniert, aber man sollte auch selbst logisch denken. 

Warum hast du dich für eine Lehre entschieden?

Recep: Ich wollte nicht weiter in die Schule gehen, ich wollte arbeiten. Meine Familie hat mich dabei unterstützt herauszufinden was ich möchte. Mein Vater hat immer gesagt, ich soll mir Zeit lassen und darüber nachdenken was ich wirklich werden möchte und was mir Spaß macht. Ich habe mir dann die Zeit gelassen und bin heute mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.

Ist es wichtig in der Logistik die breite Produktpalette sowie die skandinavischen Produktnamen zu kennen?

Recep: Wir kennen die Produkte und die Namen. Ich finde es wichtig, da wir jeden Tag mit den Artikeln zu tun haben, dass wir die Bezeichnungen auch kennen. Man gewöhnt sich schnell an die außergewöhnlichen Namen und als IKEA Mitarbeiter lassen dich die Produkte nie los.

Ich bin privat oft mit meinen Freunden unterwegs und wenn ich in einem Lokal ein Produkt von IKEA sehe, dann sage ich das meinen Freunden gleich. Die schauen mich dann ein bisschen schief an aber das passiert einfach unbewusst und dann lachen wir darüber.

Wie wichtig sind dir deine Kollegen und Kolleginnen bei der Arbeit?

Recep: Sehr wichtig. Man braucht motivierte Kollegen um auch selbst motiviert zu bleiben. Wir halten immer zusammen und helfen uns gegenseitig. Ich würde sagen wir sind wie ein Körper, jeder ist ein Glied und hat seine Rolle im Team.

Was zeichnet IKEA als Arbeitgeber aus?

Recep: IKEA ist ein soziales Unternehmen welches an die MitarbeiterInnen denkt. Den Lehrlingen wird geholfen wo es nur geht. Wenn ich private Probleme hatte, haben alle Verständnis dafür gezeigt. Ich konnte zu meinem Vorgesetzten gehen und er hatte immer ein offenes Ohr für meine privaten Anliegen. Die Verantwortlichen stehen hinter den Lehrlingen und dem gesamten Team.

Hat sich seit deinem Start bei IKEA vor drei Jahren etwas an deiner Arbeit geändert?

Recep: Das Thema Sicherheit ist in den Mittelpunkt gerückt. Die Sicherheit der MitarbeiterInnen und der KundInnen steht an erster Stelle.  Das merkt man in allen Arbeitsprozessen.

Wenn du einen Wunsch an IKEA stellen könntest, welcher wäre dies?

Recep: Mein Wunsch wäre es, die Karriereleiter  bei IKEA weiter hochzusteigen. Ich weiß, dass ich die Chance bekomme, das muss ich mir nicht wünschen. Aber schön wäre es, wenn dies so schnell wie möglich passieren würde.

Wir sagen Danke Recep, der uns im Zuge der Lehrlingsoffensive auf SALZBURG24 noch nach seiner Schicht im Lager von IKEA begrüßt hat. Du möchtest mehr über eine Lehre bei IKEA erfahren? Hier geht’s lang.

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Auch interessant