S24-Challenge: Der Countdown zum Halbmarathon

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Auf die Plätze, fertig  – doch los geht es erst in 3 Monaten. Wir sind live dabei wenn unsere Leserin Andrea in den nächsten 3 Monaten nur ein Ziel verfolgt, nämlich 21,1 km – einen Halbmarathon. Eines ist unserer Teilnehmerin bewusst, es wird kein Honigschlecken, doch die Motivation ist groß. Begleitet wird Sie vom Fitness-Experten Chris Paur.

Unsere Leserin Andrea ist hart im Nehmen, denn sie stellt sich der S24-Challenge 2018. Wir begleiten sie und berichten über die Höhen und Tiefen, Trainingspläne und Fortschritte auf dem Weg zum Halbmarathon.

Eine Frau, 3 Monate, genau 21,1 km

Die nächsten 3 Monate werden schweißtreibend, dessen ist sich unsere sympathische Teilnehmerin Andrea bewusst. Die 26-jährige Salzburgerin freut sich jedoch auf die Herausforderung und die Unterstützung durch den Personal Trainer Chris Paur von der Chris Paur Sport & Physio Lounge sowie dem Vitalzentrum VITAZEN in Grödig. Gemeinsam mit den beiden Partnern realisiert Salzburg24 erstmalig die S24-Challenge 2018.

Das Ziel

Andrea stellt sich der Laufstrecke beim Trumer-Triathlon am Obertrumer See. Im schönen Salzburger Seenland werden sich von 20.- 22.Juli.2018 sportbegeisterte von nah und fern einfinden. Auch wir sind dabei und berichten, ob die Vorbereitungszeit von 3 Monaten gereicht hat um unsere Teilnehmerin ans Ziel zu bringen. Wir sind gespannt und halten ihr natürlich jetzt schon die Daumen.

Der Trumer Triathlon wird bereits zum neunten Mal ausgetragen und es stehen unterschiedliche Bewerbe und Distanzen auf dem Programm. Neben dem Ladies Run, Kids Triathlon und Seecorssing wird auch eine Kurz- und Mitteldistanz geben. Im Starterfeld der Mitteldistanz befindet sich auch unsere SALZBURG24-Leserin Andrea.

Unser neues Dreamteam

Andrea „Der Blitz“

Die liebe Andrea kommt aus dem schönen Salzburg und ist ein wahres Sprachtalent. Nach einem Lehramt-Studium hat es sie jedoch in die Exportbranche verschlagen, in welcher sie als spanisch-sprachige Kundenbetreuerin tätig ist. Vor ein paar Jahren hat sich Andrea langsam dem Sport angenähert und auch kleinere Läufe absolviert. Neben der Distanz sieht Andrea vor allem auch eine gesundheitliche Herausforderung, denn wie viele ÖsterreicherInnen hat sie oft mit Knieproblemen zu kämpfen und ihre bisherigen Trainingsmethoden konnten diese nicht verbessern.

Ziel: Ohne Schmerzen und mit einer akzeptablen Zeit durchs Ziel zu laufen und an Muskelmasse zuzunehmen.

Chris „Der Motivator“ Paur

Chris blickt auf jahrelange Erfahrung im Gesundheits- und Fitnessbereich zurück und hat sich im Jänner 2018 seinen Traum von einer eigenen Sport & Physio Lounge erfüllt. In Grödig betreut er professionelle Sportler, Hobbyathleten sowie Unternehmen und ab jetzt auch unsere Teilnehmerin Andrea. Seine Herausforderung wird es sein, Andrea in den nächsten 3 Monaten auf den Halbmarathon vorzubereiten und dabei besonders auf ihre Mankos und gesundheitlichen Probleme einzugehen.

Ziel: Andrea dahin bringen, dass sie einen energiesparenden Laufstil entwickelt und weniger Druck auf ihre Knie ausübt. Sie soll den Halbmarathon schaffen und danach noch so fit sein, dass wir gemeinsam auf eine erfolgreiche Challenge anstoßen können.

VITAZEN Vitalzentrum

Für jegliche medizinischen Belangen während der 3-monatigen Challenge, steht das VITAZEN Vitalzentrum in Grödig Andrea und Chris als Partner zur Verfügung. Das Team besteht aus Ärzten und Therapeuten aus Fachbereichen wie u.a. Sportmedizin, Akupunktur, Physiotherapie und Stress-Coaching.

Das erste Treffen

Beim ersten Treffen waren auch wir mit dabei. Nach dem Kennenlernen ging es für Andrea gleich ins Eingemacht. Bevor ein individueller Trainingsplan erarbeitet werden kann (diesen möchten wir euch dann natürlich nicht vorenthalten), müssen sich die beiden ein paar Mal treffen, verrät uns Chris. Sobald dieser steht, begleiten wir Andrea und Chris bei diversen Trainingseinheiten und geben alle Tipps und Tricks des Profis an euch weiter.

Bei der Anamnese bekommt Chris einen ersten Überblick über Andreas gesundheitlichen und körperlichen Zustand. Danach geht es zum Wiegen und Abmessen. Hier die aktuellen Werte:

Body-Check vor dem Trainingsstart – inklusive Abmessungen

  • Alter: 26 Jahre
  • Größe: 168 cm
  • Gewicht: 55 kg

Körperpartiein cm
Bein51 cm
Po100 cm
Taille79 cm
Bauch71 cm
Brust86 cm
Arme25 cm
Waden35 cm

Danach prüft Chris die Wirbelsäule, Haltung sowie die Dehnung um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie fit Andrea ist und worauf die beiden in den nächsten Monaten besonders achten müssen:

Eines merkt man ganz klar, in den letzten Jahren hat Andrea im Wohlfühlpuls trainiert. Das ist aber ganz normal und so handhaben es viele Menschen. Doch wenn man auf ein Ziel hin trainiert und sich verbessern möchte, dann muss man aus dieser Zone Schritt für Schritt raus. Mit dem Laktattest werden wir mehr herausfinden und dann genau einschätzen können, in welchem Pulsbereich wir uns in Zukunft hauptsächlich aufhalten werden.“ Chris Paur

Gesagt getan, denn für Andrea geht es von der gemütlichen Physio-Liege direkt auf das Laufband. Unter Aufsicht wurde ein Laktattest durchgeführt. Dieser gibt Aufschluss über den Belastungszustand und hilft Chris, ein optimales Training für Andrea zusammenzustellen. Bei Profisportlern wird der Laktattest u.a. dann herangezogen, wenn eine Leistungssteigerung erzielt werden soll.

Der Test wird am Laufband durchgeführt. Gestartet wird mit 4km/h und alle 3 Minuten steigert sich das Tempo um 1km/h. Bevor das Laufband schneller eingestellt wird, gibt es einen kleinen Stich ins Ohr und Blut für den Laktattest wird abgenommen. Beim Start hat Andrea einen Ruhepuls von 78, was etwas hoch aber für Frauen nicht ungewöhnlich ist, meint Chris. Und die Aufregung spielt natürlich auch eine Rolle. Bei 14 km/h geht Andrea dann ziemlich die Puste aus, ihr Puls liegt bei 186. Der Test liefert Chris nun wertvolle Informationen darüber, in welchem Pulsbereich die beiden in den nächsten Monaten trainieren werden.

Am Schluss wirft Chris noch einen skeptischen Blick auf den Laufstil.

 „Ein paar Kleinigkeiten fallen mir bereits auf. Wir werden versuchen den Schwerpunkt zu verschieben, d.h. von der Ferse hin zum Mittelfuß/Ballen. Dies geht nicht von heute auf morgen, doch vor allem mit Hinblick auf ihre Vorgeschichte mit den Knien ist es wichtig, dass wir einen Laufstil trainieren, der das Knie nicht noch zusätzlich belastet. Barfuß würden wir nie beim  Laufen mit der Ferse aufkommen, dies machen nur die heutigen Laufschuhe möglich. Von dort sollten wir aber wieder weg. Man kann dies auch gerne daheim trainieren, indem man vorab ein Gespür für das richtige Laufen entwickelt. Zum Beispiel einmal 100 Meter nur auf der Ferse laufen und dann 100 Meter über den Fußballen.“ Chris Paur

Für heute war es mal genug Action, doch wir halten euch auf dem Laufenden, wie es bei Andrea und Chris weitergeht und liefern euch regelmäßig Informationen rund um die Themen Sport, Fitness und Gesundheit.

Hier geht es schon mal zum ersten Zwischenbericht!

TOI TOI TOI Andrea!

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